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A.L.I.C.E.

Lügen über A.L.I.C.E.Konzert mit App Premiere am 25. November 2022

Lügen über A.L.I.C.E. - Ein Guide zum perfekten Trip ins Rabbithole - ist ein einzigartiges interaktives und immersives eBook-Erlebnis für Android und iOS, das sein Publikum via Smartphone entführt, hinaus in die Stadt und hinein in ein wundersames virtuelles Wunderland - zwischen Musiktheater, Computerspiel und interaktivem Leseerlebnis. Dank Smartphone-App werden die User*innen selbst Teil einer sich fortwährend wandelnden Geschichte und Welt. In Berlin lassen sich durch die App weitere außergewöhnliche Erlebnisse im öffentlichen Raum erfahren. Zum Auftakt und Launch der App laden die Berliner Symphoniker und minus.eins zu 2 exklusiven Konzerten ein. Premiere ist am 25.11.2022 im Pfefferbergtheater Berlin. Inhaltlich und musikalisch ist die Applikation das Prequel zu der im Spätsommer / Herbst 2023 erscheinenden Holo-Oper A.L.I.C.E.

Berliner Symphoniker
Das Orchester

Seit über fünf Jahrzehnten sind die Berliner Symphoniker ein fester Bestandteil des Berliner Musik- und Kulturlebens und bereichern die deutsche Orchesterlandschaft, seit 1990 sind sie das Orchester für alle Berlinerinnen und Berliner. Neben den in der Berliner Philharmonie stattfindenden, beliebten und lange etablierten Sinfoniekonzerten treten die Berliner Symphoniker in ganz Berlin und Umgebung auf: Sie sind regelmäßig zu Gast u. a. im Konzerthaus Berlin, der Universität der Künste, im Berliner Dom, der Kulturbrauerei und dem Kloster Chorin. Mit Gastspielen in Europa und Tourneen nach Nord- und Südamerika, Afrika und Asien sowie ihren Auftritten bei Internationalen Festspielen (u. a. in Frankreich, Italien, Österreich, Spanien, Israel) präsentieren sich die Berliner Symphoniker weltweit erfolgreich und verstehen sich als Kulturbotschafter Berlins. Das Repertoire der Berliner Symphoniker umfasst neben dem klassischen, weitgefächerten und populären Konzertangebot auch besondere Raritäten – unbekannte und in Vergessenheit geratene Werke sowie zeitgenössische Kompositionen. Die Musikvermittlung als besonderen Schwerpunkt bildete schon immer ein Markenzeichen des Orchesters. So waren es die Berliner Symphoniker, die als erstes Orchester in Berlin mit Schulkonzerten und Kinder- und Familienkonzerten ein musikpädagogisches Profil entwickelten und die Nachwuchsarbeit nachhaltig etablierten und förderten. Zahlreiche CD-Einspielungen und Fernsehaufzeichnungen runden die facettenreiche Arbeit der Berliner Symphoniker ab.

Joolz Gale
Dirigent

Der britische Dirigent Joolz Gale fühlt sich in Orchestern für moderne und historische Instrumente gleichermaßen zu Hause und bietet nicht nur einen historisch informierten Zugang zum barocken, klassischen und frühromantischen Repertoire, sondern auch ein umfassendes Wissen über das Chor-, Ensemble- und symphonische Repertoire des 20. Jahrhunderts. Seine innovative Programmgestaltung hat ihn mittlerweile zu einem der weltweit führenden Arrangeure symphonischer Musik gemacht. HINTERGRUND & FRÜHE ERFAHRUNGEN Joolz Gale wurde im ländlichen England geboren und studierte zunächst Violine an der University of Oxford, bevor er sein Studium als Sänger am Royal College of Music in London fortsetzte. Nach seinem Abschluss im Jahr 2007 wurde er Teil des Monteverdi-Chores unter Sir John Eliot Gardiner, wo er begann, seine Fähigkeiten als Dirigent zu entwickeln. Im selben Jahr nahm er am Gustav-Mahler-Dirigierwettbewerb teil, was zu einer sofortigen Einladung von Jonathan Nott zu seiner ersten Rundfunkaufnahme bei den Bamberger Symphonikern und dem Bayerischen Rundfunk führte. Bald darauf gab er Dirigierdebüts mit Chören und Orchestern in ganz Europa, Asien und Lateinamerika, darunter Orquesta de Cadaqués, Orquesta y Coro de la Comunidad de Madrid, China National Symphony, Cor de Cambra del Palau de la Música Catalana, Real Orquesta Sinfónica de Sevilla, Shanghai Symphony und Taiwan Philharmonic sowie weitere Gastengagements bei Orchestern in Polen, Argentinien, Brasilien, Mexiko, Südafrika, Venezuela und der Türkei. WEITERE STUDIEN & NEUESTE HIGHLIGHTS Joolz Gale setzte derweil sein Dirigierstudium fort und entwickelte bald eine enge Beziehung zu seinem Mentor Sir Roger Norrington, den er bei Projekten mit Orchestern wie dem Mahler Chamber Orchestra und dem SWR Sinfonieorchester Stuttgart unterstützte. 2012 dirigierte er die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen als Coverdirigent für Paavo Järvi und besucht seitdem Meisterkurse bei ihm an der Järvi Academy in Estland. Zuletzt leitete Joolz Gale den RIAS Kammerchor und die Akademie für Alte Musik Berlin als Cover und Assistent für Justin Doyle. Als Gastdirigent gehörten zu den jüngsten Höhepunkten für Joolz Gale eine deutschlandweite Tournee mit Beethovens Sinfonie Nr. 7 mit der Jungen Deutschen Philharmonie (nominiert für OPUS Klassik), eine Rückkehr nach Bamberg für die Theaterproduktion „Die Deutsche Seele“ mit der Orchesterakademie of Bamberger Symphoniker und Händels „Messiah“ im Palau de la Música in Barcelona.

Sabine Völker
Sabine Völker
Intendantin, Projektleitung und Controlling

Sabine Völker, Jahrgang 1967, hat Studiengänge als Musikpädagogin und Orchestermusikerin absolviert und jeweils mit Diplom abgeschlossen. Instrumentalische Engagements als Bratscherin führten sie drei Jahre an das Konzerthausorchester Berlin und 15 Jahre zu den Brandenburger Symphonikern. Neben ihren Studien und der anschließenden Orchestertätigkeit engagierte sie sich im breiten Spektrum der Musikvermittlung, musikalischen Ausbildung und der Musikförderung für Menschen aller Altersstufen. Sie unterrichtete in Kindergärten und Schulen, sie war als Beraterin für mehrere Laienorchester tätig. Im Rahmen des Brandenburger Theaters und der Brandenburger Symphoniker gestaltete sie etliche der jährlichen Musikvermittlungsprojekte mit. Stets auf der Suche nach weiterführenden Herausforderungen ergab sich für sie die Chance, ins Orchestermanagement zu wechseln. Ab Mai 2012 leitete sie nun als Orchesterdirektorin die Brandenburger Symphoniker. Zum August 2015 folgte eine Verpflichtung als stellvertretende Intendantin am Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt Oder. Sowohl in Brandenburg an der Havel wie auch in Frankfurt (Oder) lagen mehrere erfolgreiche nationale und internationale Gastspiele und Tourneen sowie landesweit beachtete Musikvermittlungsprojekte in ihrer Verantwortung. In engem Kontakt mit politischen Gremien, der lokalen und überregionalen Kulturszene und den Medien schärfte sie das Profil beider Orchester. In der Spielzeit 2018/2019 wurde Sabine Völker die künstlerische Leitung der deutsch-polnischen Musiktage an der Oder übertragen. Dieses 1966 ins Leben gerufene Musikfestival steht seit Jahrzehnten im Zeichen bilateralen Kulturaustausches. Somit setzt es vor allem in den gegenwärtigen europaskeptischen Zeiten ein deutliches Zeichen für den Europagedanken. Sabine Völker ist Gründungsmitglied des Vereins Oderphilharmonie, der die Idee eines grenzüberschreitendes Konzerthaus in Frankfurt (Oder) entwickelt. Für internationale kulturelle Zusammenarbeit im Theaterbereich engagiert sie sich im Verein theatreBlau. Zum 1. Mai 2019 übernahm Sabine Völker die Intendanz der Berliner Symphoniker. Gemeinsam mit den Musikern bringt sie das Orchester zu neuen Ufern. Gehaltvolle Programme, die auch die Vorlieben des Publikums berücksichtigen, neue Konzertformate und überregionale Tätigkeit sind wichtige Schwerpunkte. Ebenfalls hat die Musikvermittlung wieder mehr Raum bekommen. Bestehende Brücken werden gepflegt und erneuert, neue Brücken sind geschlagen worden um die musikpädagogische Tradition des Orchesters wiederzubeleben.

Roman Senkl
Leitung, Konzept, Regie

Roman Senkl ist - gemeinsam mit Nils Corte - Leiter des Departments Digitale Künste am Theater Dortmund. Mit seiner 2013 gegründeten Truppe minus.eins arbeitet er vorwiegend im Bereich digitalen und hybriden Theaters - zuletzt inszenierte er u.a. „Das HOUSE 0.1“ & „Das HOUSE 0.2“, welches 2021 zum Digitalen Showcase des Theatertreffen eingeladen wurde. 2020-2021 war Roman Senkl Leiter des “Department Digitale Künste”, 2018-2021 Dramaturg und Mitglied des Leitungsteams an der Akademie für Theater & Digitalität und am Schauspiel Dortmund unter Intendant Kay Voges. Als Regisseur und Autor entwickelte er zahlreiche Theaterinszenierungen auf der Bühne, unter anderem am Schauspiel Dortmund, Deutsches Theater Berlin, Ringlokschuppen Mülheim a.d. Ruhr, im öffentlichen Raum, online und dazwischen. Er ist Dozent für Kreatives Schreiben an der Kunstuniversität Graz, arbeitete als Lektor unter anderem am Mozarteum (Salzburg), Cornell und Princeton University und ist Mitbegründer der Plattform Graz (unter anderem mit Clemens Setz), des K.G.I., des onlinetheater.live, der Initiative Interface sowie der Digitalen Dramaturgie, einem Netzwerk für den Austausch zwischen Theater und freier Szene im Bereich Digitaler Künste. Zuletzt koordinierte Roman Senkl in Kooperation mit der Digitalen Dramaturgie und dem Theatertreffen das “UnBoxing Stages Festival” 2020 sowie “Stages UnBoxed” 2021. In seiner künstlerischen Arbeit mit Schwerpunkt auf hybride und kybernetische Theaterformen entwickelt und inszeniert er Mixed Reality-Performances mit holographischen Projektionen (unter anderem mit Pepper’s Holosuite), Virtual Reality (unter anderem die weltgrößte VR-Umgebung in Mozilla Hubs mit der Ars Electronica) sowie Apps für Interaktives Storytelling und Augmented Reality. Er studierte Szenisches Schreiben am Uni-T Graz und der Universität der Künste Berlin sowie Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und erhielt mehr als 20 internationale Kreativ-Preise (u.a. Goldener Löwe Cannes, London International Awards, CLIO Awards Las Vegas, ADC Awards International & Germany).

Nils Corte
Leitung, Konzept, Creative Coding, Virtual Production, App Development

Nils Corte, Jahrgang 1975, lebt und arbeitet in Berlin / Dortmund. Er hat Informatik an der FU Berlin studiert und ist Programmierer, Theaterautor, Musiker und Produzent. Seinen künstlerischen Schwerpunkt hat er in der Visualisierung und Nutzbarmachung von Extended Reality in Performance-Kontexten gefunden. Zuletzt schrieb er „Mord auf dem Holodeck“. Seit 2015 ist er Veranstalter des Musik- und Kulturfestivals „Klingt Gut“. Er ist Entwickler der mit dem VR Now Award ausgezeichneten Visualisierungssoftware „Peppers Holosuite“, die es Schauspieler*innen ermöglicht mit holografisch projizierten virtuellen Objekten auf der Bühne zu interagieren und diese für das Publikum simultan erfahrbar zu machen. Desweiteren programmiert er an und für die Social VR Plattform Mozilla Hubs und Neos VR. Er ist Alumni der Akademie für Theater und Digitalität, arbeitet als Leiter des Departments für digitale Künste am Theater Dortmund und ist Teil des Künstler:innen Kollektivs minus.eins.

Armin Luschin
Armin Luschin
Coding

Full-Stack-Entwickler & UI-Designer. Als Creative Coder für minus.eins arbeite ich mit Next.js, TypeScript, TailwindCSS im Frontend und mit Firebase und AWS Amplify im Backend.

Phil
Phil Hagen Jungschlaeger
Developer A.L.I.C.E. App

Phil Hagen Jungschlaeger ist Medieninformatiker aus der Bauhaus Universität in Weimar. In immersiven Installationen, multisensorischen Computerspielen und audioreaktiven Performances setzt er sich mit der multimedialen Erweiterung von Realität auseinander. Shader basierte Videoverarbeitung und spatialisierter Sound sind dabei wiederkehrende Schwerpunkte. Seit 2020 entwickelt er mit der Not A Number GmbH am ZiMMT in Leipzig eine 3D Sound Audioplugin. Im Rahmen des Tarmac Festival hat er 2021 das Polynoiseon, einen interaktiven immersiven Space mit Performances, ins Leben gerufen. Beim Sound Ecology Projekt "If We Vanish" hat er 2022 in Indien kinematografisch mitgewirkt. Mittlerweile lebt er in Berlin und arbeitet an A.L.I.C.E. mit den Berliner Symphonikern.

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